Wissenswertes
Informationen rund ums Thema gesundes Schlafen

Jeder hat schon von „7-Zonen-Matratzen“ gehört, aber so richtig wissen es auf Anhieb nicht sehr viele, was das bedeutet. Deshalb hier eine kurze Erläuterung:

Eine 7-Zonen-Matratze hat von den Matratzenenden her zweimal drei gleiche Zonen und eine gemeinsame in der Mitte. Die gemeinsame Zone ist die, wo das Becken liegt. Es gibt also eine Kopfzone jeweils an den Enden, dann folgt die Schulterzone, dann die Rumpfzone, dann das Becken. Das bedeutet, dass eine 7-Zonen-Matratze gedreht oder gewendet werden kann. Eine längere Lebensdauer der Matratze ist dadurch aber nur bedingt gegeben, zumal die Zone, die das höchste Gewicht zu tragen hat, nur einmal vorhanden ist, die Beckenzone. Die Lebensdauer einer Matratze ist von einer Vielzahl verschiedener anderer Faktoren abhängig.

Grundsätzliches zu Mehrzonenmatratzen
5-, 7- und sogar schon 9-Zonenmatratzen sollen alle Körperteile im Schlaf optimal stützen. Mehrzonenmatratzen können aber nicht auf jede Körpergröße gleich gut abgestimmt sein. Insbesondere für kleinere Personen unter 160 cm Körpergröße kann der gewünschte Effekt nicht erzielt werden. Außerdem ist der Abstand zum Kopfende individuell verschieden und ändert sich, wenn sich der Mensch in der Nacht bewegt. Deshalb gibt es SOS-Matratzen® auch 1-zonig.

Mehrzonenmatratzen sind en vogue. Das ist theoretisch sinnvoll, praktisch aber nicht für jeden umsetzbar. Lt. Google gehören Suchbegriffe mit „7-Zonen“ zu den häufigeren Anfragen. Die Matratzen müssten maßgeschneidert werden, damit die Zonen zum Schlafenden passen.

Warum meistens an Schultern Hals?
Warum bekommen Sie davon Kopfweh?
Warum bekommen Sie dadurch langfristig ein großes Problem?

Unser ganzer Körper hängt mit allem zusammen, alles kommuniziert miteinander und alles muss absolut beweglich sein.

Ein einfaches Beispiel: Sie schneiden sich in den Finger. Sie machen ein Pflaster darum und halten den Arm in einer Stellung, in der der Finger nicht so wehtut. Dadurch, dass Sie den Arm in angewinkelter Position halten, sind wiederrum die muskulären Strukturen am Arm überlastet, weil sie nicht für diese Dauerhaltearbeit ausgelegt sind. Dadurch kommt es zu Verspannungen.

Genauso ist das auch mit den Schultern und dem Hals.
Die obere Wirbelsäulenmuskulatur (Hals) ist ausgelegt für ein ständiges Halten des Kopfes (6-9 Kilo). Ist der Kopf aber dauernd nach vorne geneigt, weil Sie beispielsweise zuviel vor dem PC sitzen und auf die Tastatur schauen, wird die Halsmuskulatur für den Zeitraum überbelastet. Das macht ihr aber zunächst nichts aus. Das geht Wochen, Monate und Jahre gut. Nur irgendwann hat die Halsmuskulatur dieses Spannungsmuster (erhöhte Spannung durch ständige Überbelastung) gespeichert. Somit ist die Halsmuskulatur auch in der normalen Stellung des Kopfes immer und ständig angespannt. Und genau das macht dann die Probleme.

Also nicht das einmal falsch liegen im Bett oder die Verrenkung bei einer Sportart sind ausschlaggebend sondern die STÄNDIGE Überbelastung der Muskulatur über einen längeren Zeitraum, Monate oder Jahre. Durch die dauernd erhöhte Spannung können sich die Wirbel (z.B. am Hals) gegenseitig verschieben. Die typische Blockade entsteht. Vermeiden Sie das und beachten unsere Hinweise zur richtigen Lagerung der Kopfes und für Bauchschläfer gilt: Wenn Sie nur auf dem Bauch schlafen können, muss es die „34K“ in der Ausführung für Bauchschläfer sein.

Warum ist die richtige Kopflagerung und die richtige Kopfkissenhöhe so wichtig?

Nicht weniger als das Himmelsgewölbe hat der Titan ATLAS zu tragen, Figur der griechischen Mythologie. Er ist Namenspatron für den ersten Halswirbel, der beim Menschen große Leistungen vollbringen muss: er trägt die Last des Kopfes. Kapseln, Bänder und Muskeln verbinden den ATLAS mit der Schädelbasis und dem zweiten Halswirbel. In keiner anderen Region des Körpers gibt es auf so engem Raum so viele Nervenrezeptoren wie hier. Hinzu kommt, dass sensible Bereiche wie das Innenohr, das Kiefergelenk und das Gleichgewichtsorgan in unmittelbarer Nähe liegen.

Auch als medizinischer Laie kann man sich vorstellen, dass eine Fehlstellung, selbst wenn sie nur minimal ist, an dieser hochkomplexen Stelle Beschwerden auslösen kann. Und um diese Fehlstellung während der Nacht und damit Beschwerden zu vermeiden, ist die richtige Kopflagerung und die richtige Einstellung des Kopfkissens so wichtig. Wie man das macht, lesen Sie hier und liegt jeder Matratzenauslieferung bei. Grundsätzlich soll das Kissen dem Kopf Halt bieten und dafür sorgen, dass die Halswirbelsäule nicht abknickt. Das Kopfkissen darf daher nicht zu breit sein (40×80 cm ist ideal), denn wie der Name schon sagt, ist das Kissen für den Kopf bestimmt, und die Schultern sollten nicht darauf zu liegen kommen.

So stellen Sie das Kopfkissen richtig ein:

  1. Ziehen Sie ein Oberteil mit senkrechten Streifen an oder – besser – bekleiden den Oberkörper nicht, so dass die Wirbelsäule gesehen oder auch besser getastet werden kann. Farbige Klebepunkte entlang der Wirbelsäule können helfen.
  2. Legen Sie sich auf die Matratze und zwar zunächst auf den Rücken. Eine zweite Person steht in einem Abstand zum Bett, geht am besten etwas in die Hocke, und stellt fest, ob sich Ihr Kopf auf dem Kopfkissen in einer zur Wirbelsäule verlängerten Waagerechten befindet, oder ob der Kopf abgeknickt liegt: zu hoch (Kinn zeigt zur Brust) oder zu tief (HWS wird überdehnt).
  3. Liegen Sie zu hoch auf dem Kissen, entnehmen Sie solange Kissenmaterial, bis die waagerechte Position gefunden worden ist. Liegen Sie zu niedrig, füllen Sie das Kissen entsprechend auf.
  4. Legen Sie sich nun auf die Seite, ob rechts oder links ist zunächst egal. Die Kontrollperson sollte Ihren Rücken sehen. Die senkrechten Streifen des Oberteils oder der direkte Blick auf die Wirbelsäule erleichtern nun die Bewertung. Wenn Ihnen Ihre Matratze die richtige orthopädische Lagerung ermöglicht und Schulter und Becken können entsprechend einsinken, bilden Kopf, Oberkörper und Becken eine Gerade.
  5. Liegt Ihr Kopf auch in der Seitenlage wie gewünscht auf dem Kissen und bildet eine Gerade mit der Wirbelsäule? Wenn nicht, korrigieren Sie noch ein wenig die Höhe.

Auch wenn es Ihnen zunächst schwerfallen sollte, liebe schlechte Gewohnheiten aufzugeben, so raten wir zur Beachtung unserer Empfehlungen. Haben Sie große Probleme mit der neuen Lagerung des Kopfes, so können Sie die Kopfkissenhöhe auch über mehrere Etappen peu à peu verändern.

Auf welcher Seite sollte man schlafen, um seinem Rücken etwas Gutes zu tun?
Rolf Giesecke: Für den Rücken ist die Seitenlage und die Rückenlage am besten – und das im Wechsel. Bei der Seitenlage sei das Schlafen lt. Dr. R. Schneiderhahn, Präsident der Wirbelsäulenliga, auf der linken Seite übrigens am gesündesten, denn es fördere die Funktion verschiedener Organe. So werde unter anderem der Blutfluss begünstigt und die Verdauung unterstützt. Wer sich also etwas Gutes tun will, wählt nach Dr. Schneiderhahn die linke Seite als Einschlafposition. Ich selbst schlafe vorwiegend auf der rechten Seite, mit gelegentlichem Wechsel auf die linke.

Wie gesund ist es, auf dem Bauch zu schlafen?
Rolf Giesecke: Diese Position ist nicht gesundheitsförderlich, denn in der Bauchlage kann sich der Rücken überstrecken und es entsteht ein Hohlkreuz. Alleine schon aus diesem Grund sollten Bauchschläfer sehr sorgsam ihre Matratzenwahl treffen und über Materialkenntnisse verfügen, die sie in der Regel nicht haben können. Bauchschläfer müssen zwangsläufig den Kopf nach links oder rechts verdrehen, um atmen zu können. Das Ergebnis sind in vielen Fällen Verspannungen im Nackenbereich. Häufig kommt es auch zu einer Überlastung der Kiefergelenke und zu Verspannungen im Gesichtsbereich. Ist das Kissen zu hoch, sind die Folgen gravierend. Können Sie nicht anders als auf dem Bauch schlafen, muss es die „SOS-Matratze® 34K“ in der Auslegung für Bauchschläfer sein.

Worauf ist beim Kissenkauf zu achten?
Rolf Giesecke: Das ist ein wirkliches Problem. Manche haben ein halbes Dutzend Kissen und mehr und kommen trotzdem nicht zurecht. Das Kissen sollte nicht zu dick und nicht zu dünn sein, da sonst die Halswirbelsäule nach oben oder unten abknickt. Idealerweise ist es ein 40×80 cm Kissen. Das Inlett hat einen Reißverschluss, um Füllmaterial entnehmen oder hinzufügen zu können. Wieviel, hängt von der Schultereinsinktiefe ab. Memoryschaum kann hilfreich sein. Ich selbst schlafe auf einem (Reise)Kopfkissen aus Visco-Schaumstoff mit Memory-Effekt im Maß 42×23 cm und 11 cm Höhe, das sich durch das sehr elastische Viscomaterial automatisch dem Kopf-/Schulterverhältnis anpasst. Man muss das aber auch bei diesem wie bei allen Kissen ausprobieren. Das Kissen stützt den Kopf so, dass die Wirbelsäule im Liegen eine gerade Linie bildet. Verspannungen im Nackenbereich sind häufig ein Zeichen dafür sein, dass der Kopf im Schlaf falsch liegt. Wer auf dem Rücken schläft, braucht kein Kissen oder ein eher flaches, Seitenschläfer meist ein dickeres. Wer sowohl als auch schläft, hat ein echtes Problem.

Kann man die Schlafposition aktiv steuern?
Rolf Giesecke: Die Einschlafposition kann man sich antrainieren. Das dauert nur wenige Tage. Im Schlaf sucht sich der Körper die für ihn bequemste Stellung. Wer verletzungsbedingt eine bestimmte Schlafposition bevorzugen sollte, kann sich mit Kissen helfen. So gibt es spezielle Seitenschläferkissen oder L-Kissen, die in der Seitenlage für Stabilität sorgen und so die Wirbelsäule entlasten.

Lassen sich auch bereits vorhandene Rückenschmerzen quasi „im Schlaf“ positiv beeinflussen?
Rolf Giesecke: Eindeutig Ja! Die Schlafposition wirkt positiv auf bestehende Beschwerden ein. Wer bereits Rückenschmerzen hat, schläft am besten in Rückenlage. So wird das Körpergewicht gleichmäßig auf die Körperfläche verteilt. Um die natürliche Krümmung des Körpers aufrechtzuerhalten, kann man sich auch ein Kissen unter die Knie und ein aufgerolltes Handtuch unter den Rücken legen, wenn die vorhandene Matratze an dieser Stelle qualitativ versagt und ohne Kissen nicht ausreichend stützt. Wer nur auf der Seite einschlafen kann, sollte sich als zusätzliche Unterstützung ein Kissen zwischen die Knie legen. Menschen mit Schulterschmerzen sollten die Rückenlage wählen. Wer auf der Seite der nicht schmerzenden Schulter schlafen möchte, platziert am besten ein großes Kissen auf Hüfthöhe und legt seinen Arm darauf ab. Bei Nackenproblemen sollte der Nacken im Liegen in einer neutralen Position gehalten werden. Dabei kommt der Höhe des Kissens eine große Bedeutung zu. Auch ein aufgerolltes Handtuch kann den Nacken zusätzlich unterstützen.

  • Jeder hat schon von „7-Zonen-Matratzen“ gehört, aber so richtig wissen es auf Anhieb nicht sehr viele, was das bedeutet. Deshalb hier eine kurze Erläuterung:

    Eine 7-Zonen-Matratze hat von den Matratzenenden her zweimal drei gleiche Zonen und eine gemeinsame in der Mitte. Die gemeinsame Zone ist die, wo das Becken liegt. Es gibt also eine Kopfzone jeweils an den Enden, dann folgt die Schulterzone, dann die Rumpfzone, dann das Becken. Das bedeutet, dass eine 7-Zonen-Matratze gedreht oder gewendet werden kann. Eine längere Lebensdauer der Matratze ist dadurch aber nur bedingt gegeben, zumal die Zone, die das höchste Gewicht zu tragen hat, nur einmal vorhanden ist, die Beckenzone. Die Lebensdauer einer Matratze ist von einer Vielzahl verschiedener anderer Faktoren abhängig.

    Grundsätzliches zu Mehrzonenmatratzen
    5-, 7- und sogar schon 9-Zonenmatratzen sollen alle Körperteile im Schlaf optimal stützen. Mehrzonenmatratzen können aber nicht auf jede Körpergröße gleich gut abgestimmt sein. Insbesondere für kleinere Personen unter 160 cm Körpergröße kann der gewünschte Effekt nicht erzielt werden. Außerdem ist der Abstand zum Kopfende individuell verschieden und ändert sich, wenn sich der Mensch in der Nacht bewegt. Deshalb gibt es SOS-Matratzen® auch 1-zonig.

    Mehrzonenmatratzen sind en vogue. Das ist theoretisch sinnvoll, praktisch aber nicht für jeden umsetzbar. Lt. Google gehören Suchbegriffe mit „7-Zonen“ zu den häufigeren Anfragen. Die Matratzen müssten maßgeschneidert werden, damit die Zonen zum Schlafenden passen.

  • Warum meistens an Schultern Hals?
    Warum bekommen Sie davon Kopfweh?
    Warum bekommen Sie dadurch langfristig ein großes Problem?

    Unser ganzer Körper hängt mit allem zusammen, alles kommuniziert miteinander und alles muss absolut beweglich sein.

    Ein einfaches Beispiel: Sie schneiden sich in den Finger. Sie machen ein Pflaster darum und halten den Arm in einer Stellung, in der der Finger nicht so wehtut. Dadurch, dass Sie den Arm in angewinkelter Position halten, sind wiederrum die muskulären Strukturen am Arm überlastet, weil sie nicht für diese Dauerhaltearbeit ausgelegt sind. Dadurch kommt es zu Verspannungen.

    Genauso ist das auch mit den Schultern und dem Hals.
    Die obere Wirbelsäulenmuskulatur (Hals) ist ausgelegt für ein ständiges Halten des Kopfes (6-9 Kilo). Ist der Kopf aber dauernd nach vorne geneigt, weil Sie beispielsweise zuviel vor dem PC sitzen und auf die Tastatur schauen, wird die Halsmuskulatur für den Zeitraum überbelastet. Das macht ihr aber zunächst nichts aus. Das geht Wochen, Monate und Jahre gut. Nur irgendwann hat die Halsmuskulatur dieses Spannungsmuster (erhöhte Spannung durch ständige Überbelastung) gespeichert. Somit ist die Halsmuskulatur auch in der normalen Stellung des Kopfes immer und ständig angespannt. Und genau das macht dann die Probleme.

    Also nicht das einmal falsch liegen im Bett oder die Verrenkung bei einer Sportart sind ausschlaggebend sondern die STÄNDIGE Überbelastung der Muskulatur über einen längeren Zeitraum, Monate oder Jahre. Durch die dauernd erhöhte Spannung können sich die Wirbel (z.B. am Hals) gegenseitig verschieben. Die typische Blockade entsteht. Vermeiden Sie das und beachten unsere Hinweise zur richtigen Lagerung der Kopfes und für Bauchschläfer gilt: Wenn Sie nur auf dem Bauch schlafen können, muss es die „34K“ in der Ausführung für Bauchschläfer sein.

  • Warum ist die richtige Kopflagerung und die richtige Kopfkissenhöhe so wichtig?

    Nicht weniger als das Himmelsgewölbe hat der Titan ATLAS zu tragen, Figur der griechischen Mythologie. Er ist Namenspatron für den ersten Halswirbel, der beim Menschen große Leistungen vollbringen muss: er trägt die Last des Kopfes. Kapseln, Bänder und Muskeln verbinden den ATLAS mit der Schädelbasis und dem zweiten Halswirbel. In keiner anderen Region des Körpers gibt es auf so engem Raum so viele Nervenrezeptoren wie hier. Hinzu kommt, dass sensible Bereiche wie das Innenohr, das Kiefergelenk und das Gleichgewichtsorgan in unmittelbarer Nähe liegen.

    Auch als medizinischer Laie kann man sich vorstellen, dass eine Fehlstellung, selbst wenn sie nur minimal ist, an dieser hochkomplexen Stelle Beschwerden auslösen kann. Und um diese Fehlstellung während der Nacht und damit Beschwerden zu vermeiden, ist die richtige Kopflagerung und die richtige Einstellung des Kopfkissens so wichtig. Wie man das macht, lesen Sie hier und liegt jeder Matratzenauslieferung bei. Grundsätzlich soll das Kissen dem Kopf Halt bieten und dafür sorgen, dass die Halswirbelsäule nicht abknickt. Das Kopfkissen darf daher nicht zu breit sein (40×80 cm ist ideal), denn wie der Name schon sagt, ist das Kissen für den Kopf bestimmt, und die Schultern sollten nicht darauf zu liegen kommen.

    So stellen Sie das Kopfkissen richtig ein:

    1. Ziehen Sie ein Oberteil mit senkrechten Streifen an oder – besser – bekleiden den Oberkörper nicht, so dass die Wirbelsäule gesehen oder auch besser getastet werden kann. Farbige Klebepunkte entlang der Wirbelsäule können helfen.
    2. Legen Sie sich auf die Matratze und zwar zunächst auf den Rücken. Eine zweite Person steht in einem Abstand zum Bett, geht am besten etwas in die Hocke, und stellt fest, ob sich Ihr Kopf auf dem Kopfkissen in einer zur Wirbelsäule verlängerten Waagerechten befindet, oder ob der Kopf abgeknickt liegt: zu hoch (Kinn zeigt zur Brust) oder zu tief (HWS wird überdehnt).
    3. Liegen Sie zu hoch auf dem Kissen, entnehmen Sie solange Kissenmaterial, bis die waagerechte Position gefunden worden ist. Liegen Sie zu niedrig, füllen Sie das Kissen entsprechend auf.
    4. Legen Sie sich nun auf die Seite, ob rechts oder links ist zunächst egal. Die Kontrollperson sollte Ihren Rücken sehen. Die senkrechten Streifen des Oberteils oder der direkte Blick auf die Wirbelsäule erleichtern nun die Bewertung. Wenn Ihnen Ihre Matratze die richtige orthopädische Lagerung ermöglicht und Schulter und Becken können entsprechend einsinken, bilden Kopf, Oberkörper und Becken eine Gerade.
    5. Liegt Ihr Kopf auch in der Seitenlage wie gewünscht auf dem Kissen und bildet eine Gerade mit der Wirbelsäule? Wenn nicht, korrigieren Sie noch ein wenig die Höhe.

    Auch wenn es Ihnen zunächst schwerfallen sollte, liebe schlechte Gewohnheiten aufzugeben, so raten wir zur Beachtung unserer Empfehlungen. Haben Sie große Probleme mit der neuen Lagerung des Kopfes, so können Sie die Kopfkissenhöhe auch über mehrere Etappen peu à peu verändern.

  • Auf welcher Seite sollte man schlafen, um seinem Rücken etwas Gutes zu tun?
    Rolf Giesecke: Für den Rücken ist die Seitenlage und die Rückenlage am besten – und das im Wechsel. Bei der Seitenlage sei das Schlafen lt. Dr. R. Schneiderhahn, Präsident der Wirbelsäulenliga, auf der linken Seite übrigens am gesündesten, denn es fördere die Funktion verschiedener Organe. So werde unter anderem der Blutfluss begünstigt und die Verdauung unterstützt. Wer sich also etwas Gutes tun will, wählt nach Dr. Schneiderhahn die linke Seite als Einschlafposition. Ich selbst schlafe vorwiegend auf der rechten Seite, mit gelegentlichem Wechsel auf die linke.

    Wie gesund ist es, auf dem Bauch zu schlafen?
    Rolf Giesecke: Diese Position ist nicht gesundheitsförderlich, denn in der Bauchlage kann sich der Rücken überstrecken und es entsteht ein Hohlkreuz. Alleine schon aus diesem Grund sollten Bauchschläfer sehr sorgsam ihre Matratzenwahl treffen und über Materialkenntnisse verfügen, die sie in der Regel nicht haben können. Bauchschläfer müssen zwangsläufig den Kopf nach links oder rechts verdrehen, um atmen zu können. Das Ergebnis sind in vielen Fällen Verspannungen im Nackenbereich. Häufig kommt es auch zu einer Überlastung der Kiefergelenke und zu Verspannungen im Gesichtsbereich. Ist das Kissen zu hoch, sind die Folgen gravierend. Können Sie nicht anders als auf dem Bauch schlafen, muss es die „SOS-Matratze® 34K“ in der Auslegung für Bauchschläfer sein.

    Worauf ist beim Kissenkauf zu achten?
    Rolf Giesecke: Das ist ein wirkliches Problem. Manche haben ein halbes Dutzend Kissen und mehr und kommen trotzdem nicht zurecht. Das Kissen sollte nicht zu dick und nicht zu dünn sein, da sonst die Halswirbelsäule nach oben oder unten abknickt. Idealerweise ist es ein 40×80 cm Kissen. Das Inlett hat einen Reißverschluss, um Füllmaterial entnehmen oder hinzufügen zu können. Wieviel, hängt von der Schultereinsinktiefe ab. Memoryschaum kann hilfreich sein. Ich selbst schlafe auf einem (Reise)Kopfkissen aus Visco-Schaumstoff mit Memory-Effekt im Maß 42×23 cm und 11 cm Höhe, das sich durch das sehr elastische Viscomaterial automatisch dem Kopf-/Schulterverhältnis anpasst. Man muss das aber auch bei diesem wie bei allen Kissen ausprobieren. Das Kissen stützt den Kopf so, dass die Wirbelsäule im Liegen eine gerade Linie bildet. Verspannungen im Nackenbereich sind häufig ein Zeichen dafür sein, dass der Kopf im Schlaf falsch liegt. Wer auf dem Rücken schläft, braucht kein Kissen oder ein eher flaches, Seitenschläfer meist ein dickeres. Wer sowohl als auch schläft, hat ein echtes Problem.

    Kann man die Schlafposition aktiv steuern?
    Rolf Giesecke: Die Einschlafposition kann man sich antrainieren. Das dauert nur wenige Tage. Im Schlaf sucht sich der Körper die für ihn bequemste Stellung. Wer verletzungsbedingt eine bestimmte Schlafposition bevorzugen sollte, kann sich mit Kissen helfen. So gibt es spezielle Seitenschläferkissen oder L-Kissen, die in der Seitenlage für Stabilität sorgen und so die Wirbelsäule entlasten.

    Lassen sich auch bereits vorhandene Rückenschmerzen quasi „im Schlaf“ positiv beeinflussen?
    Rolf Giesecke: Eindeutig Ja! Die Schlafposition wirkt positiv auf bestehende Beschwerden ein. Wer bereits Rückenschmerzen hat, schläft am besten in Rückenlage. So wird das Körpergewicht gleichmäßig auf die Körperfläche verteilt. Um die natürliche Krümmung des Körpers aufrechtzuerhalten, kann man sich auch ein Kissen unter die Knie und ein aufgerolltes Handtuch unter den Rücken legen, wenn die vorhandene Matratze an dieser Stelle qualitativ versagt und ohne Kissen nicht ausreichend stützt. Wer nur auf der Seite einschlafen kann, sollte sich als zusätzliche Unterstützung ein Kissen zwischen die Knie legen. Menschen mit Schulterschmerzen sollten die Rückenlage wählen. Wer auf der Seite der nicht schmerzenden Schulter schlafen möchte, platziert am besten ein großes Kissen auf Hüfthöhe und legt seinen Arm darauf ab. Bei Nackenproblemen sollte der Nacken im Liegen in einer neutralen Position gehalten werden. Dabei kommt der Höhe des Kissens eine große Bedeutung zu. Auch ein aufgerolltes Handtuch kann den Nacken zusätzlich unterstützen.

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